Ski-Unfall
Ausgerechnet: Bernhard Russi musste von der Rega gerettet werden

Die Schweizer Ski-Legende Bernhard Russi hatte nach einem Skitour-Unfall Glück im Unglück: Per Handy wollte er die Schweizerische Rettungsflugwacht (Rega) alarmieren – doch der fehlende Empfang verhinderte das. Zu Hilfe kam ihm schliesslich ein Soldat.

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Bernhard Russi

Bernhard Russi

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Im idyllischen Bergdorf Andermatt ist der beliebte SRF-Kommentar und Skipistenbauer Bernhard Russi (67) aufgewachsen. Gemäss der Zeitung „Schweiz am Sonntag“ ist er aber ausgerechnet auf den dortigen Hängen in Bergnot geraten – abseits der Piste.

Bei der anspruchsvollen Abfahrt im Skitouren-Gebiet Gafallenlücke beim Gemsstock passierte ein Unfall: Bernhard Russi erlitt einen so harten Schlag auf sein schon vorher lädiertes Knie, dass an ein Weiterfahren nicht zu denken war.

In seiner misslichen Lage versuchte er per Handy die Schweizerische Rettungsflugwacht (Rega) zu alarmieren. Vergeblich. Russi hatte keinen Empfang – dafür aber grosses Glück im Unglück. Denn im gleichen Gebiet war eine Gruppe von Gebirgsspezialisten der Schweizer Armee samt Bergführer unterwegs.

Sie beobachteten, dass etwas nicht stimmte, und eilten zu Hilfe. Per Militärfunk gelang es den Soldaten, mit der Rega Kontakt aufzunehmen. Doch plötzlich riss gemäss Aussagen eines Beteiligten auch diese Verbindung ab. Also stieg der Soldat mit den Fellen an den Skiern einige hundert Meter in die Höhe, von wo es ihm schliesslich gelang, den Alarm und die genaue Stelle durchzugeben.

Kurz darauf rettete die Rega Bernhard Russi und flog ihn per Helikopter direkt in ein Spital. Russi bestätigt gegenüber der «Schweiz am Sonntag» den Vorfall, spielt ihn aber herunter: «Das war alles halb so schlimm, und ich war nie wirklich in Not», sagt Russi am Telefon.