Interview: Hanny Dorer

Heinz Lüem, wie war das Interesse der Gewerbetreibenden an der diesjährigen Gewerbeausstellung?

Heinz Lüem: Das Interesse war durchaus vergleichbar mit früheren Ausstellungen, auch die Anzahl Aussteller ist ungefähr gleich wie letztes Mal. Die Ausschreibung erfolgte ja auch bereits im letzten Herbst, da sprach man noch kaum von einer Krise.

Hat die soeben abgehaltene Aarauer Ausstellung AMA Auswirkungen auf die OGA 2009?

Nein, überhaupt nicht, die AMA ist zu weit weg. Ausserdem haben wir im Gegensatz zur AMA sehr moderate Preise, sodass auch Kleinstgewerbler teilnehmen können, ohne sich auf ein finanzielles Abenteuer einzulassen.

Bleibt das OK da nicht auf einem Ausgabenüberschuss sitzen?

Nein, denn die günstigen Preise sind vor allem darauf zurückzuführen, dass die Mitglieder des Gewerbevereins praktische Hilfe leisten, überall mitanpacken und etliche Kosten von Sponsoren übernommen werden.

Hatten Sie, bedingt durch die Wirtschaftslage, auch Abmeldungen von Ausstellern erhalten?

Nein, keine einzige. Die Ausstellung wird offensichtlich nicht als Kostenpunkt betrachtet, sondern als Chance, um neue Kunden zu gewinnen.

Mit wie vielen Besuchern rechnen Sie?

Das ist natürlich stark wetterabhängig, aber ich rechne mit gleich viel oder mehr Besuchern als bei der letzten Ausstellung, die sehr gut besucht war.

Wird die Ausstellung auch von der Gemeinde unterstützt?

Die Gemeinden Othmarsingen, Mägenwil und Hendschiken sind je mit einem eigenen Stand vertreten und haben ihren Auftritt koordiniert. Es ist ja auch für die Bevölkerung interessant, zu erfahren, was die Gemeinden alles anbieten.

Wie steht es mit den Dorfvereinen?

Die Musikgesellschaft Othmarsingen spielt zur Eröffnung der Ausstellung und das Jugendspiel unterhält die Besucher am Sonntag mit einem Platzkonzert.

Nennen Sie mir einen Grund, weshalb man die OGA 2009 auf keinen Fall verpassen darf.

Ein Besuch an der OGA wird dank dem attraktiven Rahmenprogramm zum Erlebnis. Vor allem für die Kinder haben wir zahlreiche Attraktionen vorgesehen, sodass die Eltern in Ruhe die Ausstellung besuchen können. Da auch die Preise in den Restaurants äusserst familienfreundlich sind, lohnt sich ein Besuch der OGA 2009.