Der Umsatzrückgang ist unter anderem auf die Entwicklung des Franken zurückzuführen, wie das Genfer Unternehmen am Dienstag mitteilte. In lokalen Währungen stiegen die Verkäufe um 6,7 Prozent.

Bei Riechstoffen konnte Givaudan den Umsatz mit 1,898 Mrd. Fr. (-0,1 Prozent) etwa auf Vorjahresniveau halten. Vor allem das Geschäft mit Luxus-Parfums sei im zweiten Halbjahr ausgezeichnet gelaufen, heisst es in der Mitteilung.

Bei den Aromen erzielte Givaudan einen Umsatz von 2,189 Mrd. Franken und damit 2 Prozent weniger als im Vorjahr. Die Bedingungen seien schwierig, heisst es dazu.

Doch in den reifen Märkten Europas und Nordamerikas habe die Sparte dank "sehr guter Zuwächse beim Neugeschäft" die Erträge steigern können. Der Fokus lag dabei auf neuen Aromen für Zitrus, Vanille und Huhn.

Brutto erzielte Givaudan einen Gewinn von 1,862 Mrd. Franken. Die entsprechende Marge ging auf vergleichbarer Basis von 47,1 auf 45,6 Prozent zurück. Dies sei eine Folge der hohen Rohstoff- und Energiepreise.

Auf operativer Ebene bleibt dem Unternehmen ein Gewinn von 379 Mio. Franken - ein Plus von 17,7 Prozent. Durch den Zukauf des niederländischen Konkurrenten Quest (per 1. März 2007) sind die Zahlen allerdings nur beschränkt vergleichbar.