Armee

Armee darf für 129 Millionen bauen - auch in Othmarsingen

Gelder für die Erweiterung der Flugboxen für den F/A-18 auf dem Flugplatz Payerne wurden genehmigt (Archiv)

Gelder für die Erweiterung der Flugboxen für den F/A-18 auf dem Flugplatz Payerne wurden genehmigt (Archiv)

Die Armee soll ihre Bauten sanieren können. Der Nationalrat hat mit 142 zu 26 Stimmen bei 20 Enthaltungen Kredite im Umfang von insgesamt 398 Millionen Franken genehmigt. Die Armee will damit vor allem Mängel beseitigen.

Dies sagte Verteidigungsminister Ueli Maurer. Rund 126 Millionen will sie in die Logistik-Infrastruktur stecken. Profitieren sollen die Infrastrukturzentren in Othmarsingen AG, Grolley FR und auf dem Monte Ceneri TI.

Weitere rund 136 Millionen Franken fliessen in die Infrastruktur für die Ausbildung, zum Beispiel die Sanierung der Kaserne in Herisau-Gossau AR/SG, die Gesamtsanierung der Kasernen auf dem Waffenplatz Bière VD und die Erweiterung der Flugzeugboxen für den F/A-18 auf dem Flugplatz Payerne VD.

Dringend notwendige Anpassungen

Es gehe ausschliesslich um dringend notwendige Anpassungen, betonte Arthur Loepfe (CVP/AI) im Namen der Sicherheitspolitischen Kommission. Auch sei eine allfällige weitere Reduktion der Armee berücksichtigt.

Eine linke Minderheit wollte im Gesetz verankern, dass die Infrastrukturzentren wenn möglich mit erneuerbaren Energien betrieben werden, insbesondere die Zentren Othmarsingen und Monte Ceneri. Der Rat lehnte dies ab.

Er stimmte jedoch einer Motion der Sicherheitspolitischen Kommission zu. Demnach soll der Bundesrat in Zukunft bei Sanierungen von Armeebauten eruieren, wie diese energieeffizienter und mit erneuerbarer Energie betrieben werden könnten. Maurer zeigte sich dazu bereit. Das Geschäft geht nun an den Ständerat.

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