Laut Medienberichten stammte der 36-jährige Täter aus Kalifornien. Der Mann habe sich zunächst "ziemlich ruhig" verhalten, sagte Richard Keevill von der Behörde, die sich um den Schutz der Angestellten des US-Verteidigungsministeriums kümmert. Auf die Frage nach seinem Ausweis habe er eine Waffe gezogen und das Feuer eröffnet.

Die Pentagon-Polizisten schossen zurück und verletzten den Angreifer schwer am Kopf. Im Spital erlag er später seinen Verletzungen, wie Keevill mitteilte. Die Wachleute kamen dagegen mit leichten Verletzungen davon. Sie hatten Schusswesten getragen und erlitten lediglich leichte Schürfwunden.

Die genauen Hintergründe der Tat waren weiter unklar. Die Ermittler gingen aber nicht von einem terroristischen Hintergrund aus. "Es gibt keine Hinweise darauf, dass es irgendeine Verbindung zu nationalem oder internationalen Terrorismus gibt", sagte Keevill. Der Mann habe wahrscheinlich Ressentiments gegen die Streitkräfte zum Ausdruck gebracht.

US-Präsident Barack Obama liess sich von der US-Bundespolizei FBI über die Ermittlungen auf dem Laufenden halten, wie ein Sprecher des Weissen Hauses mitteilte.

Der Vorfall hatte sich während des abendlichen Berufsverkehrs am Haupteingang des fünfeckigen Gebäudes, neben dem Ausgang einer U-Bahn-Station ereignet. Sämtliche Eingänge des Gebäudes wurden vorübergehend geschlossen.