Zum Zeitpunkt des Beginns des astronomischen Herbstes überquert die Sonne auf ihrer scheinbaren Bahn den Himmelsäquator von Norden nach Süden. Auf der ganzen Erde - abgesehen von den Polen - ist dann Tag- und Nachtgleiche.

Weil allerdings das Erscheinen beziehungsweise Verschwinden des oberen Sonnenrandes für Auf- und Untergang massgeblich ist, dauert der helle Tag elf Minuten länger als 12 Stunden. Ist erst einmal Herbst, so werden die Tage schnell kürzer: Täglich ist es gut drei Minuten weniger lange hell.

Am Tag des Herbstanfangs geht die Sonne in St. Gallen um 7.10 Uhr auf und um 19.21 Uhr unter. In Zürich sind Auf- und Untergang um 7.13 und 19.24 Uhr, in Bern um 7.17 und 19.29 Uhr und in Genf um 7.23 und 19.34 Uhr.