Als er die Folge sah, habe er sich zwar gefragt, ob er es wirklich sei, meint der CVP-Politiker in der Zeitung "Le Matin". Dass er in der Serie vorkomme, habe ihn zugleich erstaunt und geehrt. "Es ist ausserdem ein lustiger Zufall, weil ich gerade aus Kanada zurückgekehrt bin."

Deiss findet es auch befriedigend, dass er in der Serie recht positiv dargestellt wird. Man habe seiner Figur die Rolle des Vermittlers zugeteilt, freut sich der 62-Jährige. In der Episode vermittelt Deiss in einem diplomatischen Streit zwischen den USA und Kanada. Neben ihm sitzen Nicolas Sarkozy und Gordon Brown.

Auch mit Blick auf seine Amtszeit als Bundesrat fühlt Deiss eine gewisse Befriedigung. "In meinem Präsidialjahr haben mir Kritiker vorgeworfen, mich würde niemand kennen. Dies ist nun eine schöne Gelegenheit, ihnen das Gegenteil zu beweisen."