Grenchen

Als Team gegen die Krise

Kämpferisc: Clivia Wullimann bei ihrer gestrigen Rede zum ersten Mai. (Bilder: Felix Gerber)

Grenchen

Kämpferisc: Clivia Wullimann bei ihrer gestrigen Rede zum ersten Mai. (Bilder: Felix Gerber)

Zum 1. Mai betonte die SP Grenchen, dass die Krise nicht die Kleinen treffen solle. Man müsse sich zusammentun und gemeinsam kämpfen.

Janine Aegerter

Wichtig sei es jetzt, die Wirtschaftskrise in den Griff zu bekommen. Und es sei nicht richtig, wenn die Kleinen, unter anderem Arbeitnehmer und Rentner, für die Fehler anderer geradestehen müssten. So lautete der gemeinsame Tenor der SP Grenchen und der Gewerkschaft zur gestrigen 1.-Mai-Feier im Parktheater. Die Reden hielten Clivia Wullimann, SP-Gemeinde- und Kantonsrätin, Boris Banga, Stadtpräsident, und Beda Moor, Gewerkschaft Unia.

Der Staat soll investieren

«Wir kämpfen gegen den Sozialabbau und wollen nicht, dass es Arbeitnehmenden an den Kragen geht», betonte Moor. Wenn es möglich sei, dass der Staat die UBS quasi über Nacht mit 68 Milliarden Franken unterstütze, könne man auch ein Investitionsprogramm von fünf bis sieben Milliarden auf die Beine stellen. «Der Staat muss in Jobs investieren und so die Kaufkraft fördern», erklärte Moor weiter. Auch Clivia Wullimann ermahnte zum Handeln. «Wir sind in einer Planungsphase, nun geht es darum, diese Pläne auch wirklich umzusetzen.»

Stadtpräsident Boris Banga zog in seiner Rede einen Vergleich zu früheren Krisen und wies darauf hin, dass die Situation mit den heutigen Sozialwerken besser sei als damals. Deswegen sei es auch wichtig, diese Sozialwerke zu erhalten.

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