Der Versicherer spricht trotz des Gewinnrückgangs von einem "sehr guten Geschäftsjahr", konnten doch die Prämieneinnahmen sowohl im Geschäft mit Lebensversicherungern als auch im Nichtleben-Geschäft gesteigert werden.

Die Prämieneinnahmen in Nichtleben-Geschäft beliefen sich auf 1,764 Mrd. Franken brutto, wie Allianz Suisse mitteilte. Das sind zwar 4,6 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, ist aber auf die Übertragung der Aktiven Rückversicherung an die Allianz Re zurückzuführen. Bereinigt um diesen Effekt, resultierte ein Zuwachs von 2,5 Prozent.

Das Marktwachstum von geschätzten 0,3 Prozent sei damit deutlich übertroffen worden. Wachstumsträger waren einmal mehr die Motorfahrzeugversicherungen mit einem Anstieg um 3,2 Prozent, die Sachversicherungen (+4,1 Prozent) sowie die Allgemeine Haftpflicht (+3,9 Prozent).

Allianz Leben steigerte die Prämieneinnahmen brutto um 19,1 Prozent auf 1,876 Mrd. Franken. Die Grundlage für den markanten Prämienanstieg legte das Kollektivlebengeschäft mit einem Zuwachs von 31,1 Prozent auf 1,396 Mrd. Franken.

In Einzelleben sanken die Prämieneinnahmen um 6,0 Prozent auf 480,1 Mio. Franken. Der Rückgang sei auf die mit Einmaleinlagen finanzierten Produkte zurückzuführen (-37,3 Prozent), während die Einnahmen bei den periodischen Prämien um 6,1 Prozent zulegten.