Alles unter einem Dach vereint

Ausladen: Die Angestellten des Werkhofs sorgten für einen reibungslosen Umzug. (bel)

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Ausladen: Die Angestellten des Werkhofs sorgten für einen reibungslosen Umzug. (bel)

Die neu geschaffene Dienststelle Standortmarketing, Kultur und Sport (SMKS) ist seit gestern im Stadthaus beheimatet. Stadtschreiber François Scheidegger ist überzeugt, dass dies die richtige Entscheidung war.

Brigit Leuenberger

Gestern früh gings los: Um punkt acht Uhr stellten sich vier Angestellte vom Werkhof der Aufgabe, das Amt an seinen neuen Standort zu fahren. «Alles läuft planmässig. Ich bin ehrlich erstaunt, wie speditiv diese Männer arbeiten», kommentierte Barbara Pestalozzi, als der Trupp eine halbe Stunde später zum ersten Mal beim Stadthaus eintraf. Mehrere Tage waren die Dienststellenleiterin SMKS und ihre beiden Mitarbeiterinnen, Margrit Jaggi und Anina Lauber, damit beschäftigt gewesen, Ordner, Bücher und weitere Unterlagen in Kisten zu verpacken. «Das Amt für Kultur war etliche Jahre in den

Räumlichkeiten an der Bielstrasse 12 angesiedelt. Da kommt einiges an Material zusammen», erklärte Barbara Pestalozzi. Der Umzug sei für ihr Team eine strenge Angelegenheit, weil gleichzeitig alle Geschäfte normal weiterlaufen müssen.

Aus den eigenen Fehlern gelernt

Erst vor wenigen Wochen ist Barbara Pestalozzi zusammen mit ihrem Mann auch privat in ein neues Zuhause umgezogen und noch immer damit beschäftigt, eine Vielzahl von Kisten auszupacken. «Immerhin konnte ich von den Fehlern beim ersten Umzug lernen und meine Erfahrungen einbringen», lacht sie. Nach einer ersten Besichtigung der neuen Büroräume im dritten Stock vom Hôtel-de-ville ist Barbara Pestalozzi hellauf begeistert: «Wir haben schöne und sehr grosszügige Räumlichkeiten erhalten und werden uns hier auf jeden Fall wohlfühlen», gibt sie sich überzeugt. Als Pluspunkt bezeichnet Barbara Pestalozzi die Nähe zur Verwaltung und zum Stadtpräsidenten. «Die Wege sind jetzt kürzer.

Sitzungen können auch kurzfristiger einberufen werden.» Zudem dürften Grenchnerinnen und Grenchner die Dienststelle SMKS in Zukunft einfacher finden. «Ich musste immer lange erklären, wo unser Büro ist. Der Ort an der Bielstrasse war nicht sehr geeignet», erzählte Barbara Pestalozzi.

Zur Chefsache erklärt

Stadtschreiber François Scheidegger ist ebenfalls überzeugt, dass die Verlegung der neuen Dienststelle SMKS richtig ist. «Bisher haben sich die Dienststellenleiterin und ihre Mitarbeiterinnen ein Grossraumbüro geteilt. Für Sitzungen war das absolut ungeeignet», erklärt er. Im Stadthaus sei noch genügend Platz gewesen, um die drei Frauen unterzubringen.

Die Nähe zum Stadtpräsidenten sei ganz bewusst gewählt. Dienststellenleiterin Barbara Pestalozzi ist Boris Banga direkt unterstellt, genauso wie auch Wirtschaftsförderer René Goetz. «Standortmarketing und Wirtschaftsförderung sind Chefsache. Sie weisen diverse Schnittstellen auf, deshalb ist es gut, dass alles beieinander ist.»

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