«Alles selbst gemacht, aber nicht gebastelt»

Der «Handwerkpunkt» ist aus Weiningen nicht mehr wegzudenken: Seit sechs Jahren stellen Kunsthandwerkerinnen und Kunstschaffende ihre Werke im Schlössli aus.

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Dietikon Front

Dietikon Front

Bezirks-Anzeiger Dietikon

Malini Gloor

Das Schlössli in Weiningen ist festlich mit einer Lichterkette geschmückt, warmes Licht scheint in den dunklen Abend hinaus. Zum sechsten Mal findet der «Handwerkpunkt» statt.

An drei Tagen stellen Kunsthandwerkende ihre Kreationen aus und verkaufen sie auch. Vorwiegend Frauen durchstreifen das Schlössli nach einzigartigen Trouvaillen. Liebevoll und gekonnt präsentieren die Ausstellenden, ebenfalls vorwiegend Frauen, ihre selbst kreierten Schätze.

Da gibt es Schmuck in allen Varianten. Wollarmbänder, Teddybären, Holzpuppen und Rosengestecke. Karten mit Katzenmotiven, Weininger Weine, Taschen aus Industriefilz oder Blachen von Therese Wirz aus Unterengstringen. Bunte Spiegel von Miranda Steinegger und Silvia Ganz aus Dietikon. Filzzwerge und Filztiere, Ton- und Drahtobjekte, Holzschmuck von Nathalia Westermann aus Weiningen. Und last but not least das Cafi mit köstlichen Torten von Brigitta Meier. Auch Initiantin Lilo Mc Shine stellt ihre Kreationen aus: «Buuchschlüüch», Kapuzenschals und Kinderkleider. Wie kommt sie dazu, den «Handwerkpunkt» zu organisieren? «Es gibt so viele talentierte Menschen, die nicht einfach basteln, sondern wirklich Kunsthandwerk betreiben. Damit ihre Arbeiten nicht im stillen Kämmerlein ihr Dasein fristen, habe ich den «Handwerkpunkt» ins Leben gerufen. So kriegen alle Seiten etwas: Die Künstler Beachtung und Bestätigung, die Kunden ein Unikat und schöne Begegnungen.»

Das Datum für den nächsten «Handwerkpunkt» steht bereits: Vom 12. November bis 14. November 2010 kann man wieder staunen und stöbern. Informationen findet man unter www.handwerkpunkt.ch.

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