Nach dem Hochwasser im Jahr 2005 veranlasste die AEW Energie AG umfangreiche Studien sowie Modelluntersuchungen, um in Zukunft steigende Hochwasserabflüsse gut ableiten zu können. Im Ergebnis dieser Untersuchungen ist geplant, drei von fünf Wehröffnungen des Kraftwerkes zu vergrössern. Dies teilt die AEW Energie AG mit.

Rund CHF 8 Millionen wird die AEW Energie AG in die Verbesserung und Erhaltung der Hochwassersicherheit im Reusstal investieren.

Die AEW Energie AG reichte der kantonalen Bewilligungsbehörde ihr Baugesuch für den Umbau der Grundablässe der Wehranlage ein. Das Baugesuch wird vom 11. August 2009 bis 10. September 2009 öffentlich aufgelegt.

Die Bauarbeiten werden rund zwei Jahre dauern und lassen sich innerhalb der bestehenden Revisionsabschlüsse im Trockenen ausführen. Der beliebte und vielbenutzte Übergang über das Stauwehr wird auch während der Umbauzeit für Fussgänger möglichst immer offen gehalten.

Vom 21. August 2005 bis Mitte September 2005 funktionierte der Betrieb im Kraftwerk Bremgarten-Zufikon nur eingeschränkt. Das starke Hochwasser hatte ausserordentlich viel Schwemmmaterial mit sich geführt. Zirka 3200 Kubikmeter dieses Materials mussten aus der Reuss entfernt werden. Grosse Baumstämme hatten sich am Flussboden vor dem Wehr verkeilt. So war das ordnungsgemässe Schliessen eines Teils der fünf Wehröffnungen am Fusse des Wehres nicht mehr gewährleistet.