Trotz des deutlichen Einbruchs im Jahresvergleich sehen die Autobauer immerhin Anzeichen für eine leichte Besserung der Lage. Im Vergleich zum besonders schwachen Monat Februar zogen die Verkäufe im März wieder an. General Motors meldet ein Monatsplus von 23 Prozent, Ford von 30 Prozent und Toyota von 16,3 Prozent.

"Im Vergleich zu Januar und Februar weisen die Verkäufe bei GM und in der Branche wieder Zeichen von Leben auf", erklärte der Nordamerika-Vizechef von General Motors, Mark LaNeve. Chrysler-Vizepräsident Jim Press sagte: "Es ist zu früh, von einem Trend zu sprechen, aber der Frühling bringt Zeichen der Hoffnung."

General Motors und Chrysler kämpfen derzeit ums Überleben. Die US-Regierung hat weitere Finanzhilfen von einer umfassenden Umstrukturierung und im Fall von Chrysler vom Einstieg des italienischen Autokonzerns Fiat abhängig gemacht. Ford kann die Krise nach eigenen Angaben ohne Steuergelder überstehen.