Aargauer

Aargauer liess Mutter verhungern - wegen ihrer Rente

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Ein Aargauer soll in Porlezza am Luganersee seine Mutter misshandelt und verhungert haben lassen. Zudem knöpfte er ihr die Rente ab. Nun wurde der 54-Jährige von der italienischen Polizei verhaftet. Die 93-jährige Mutter war in ihrer Wohnung verhungert.

Der Leichnam der 93-jährigen Frau war am 29. November von Sanitätern entdeckt worden. Der leblose Körper befand sich in einem Schlafsack. Er war voll von Exkrementen der Frau sowie eines Hundes; die Wohnung befand sich in einem verwahrlosten Zustand.

Die Autopsie kam zum Schluss, dass die betagte Frau an Unterernährung starb. Im Laufe der Ermittlungen stellte sich heraus, dass der Sohn seine Mutter mehrmals misshandelt hatte. Die Comer Staatsanwältin Simona De Salvo liess ihn deshalb verhaften, wie am Dienstag bekannt wurde.

Der 54-Jährige, der seit zehn Jahren in Porlezza unweit der Grenze zur Schweiz wohnhaft ist, war zuletzt arbeitslos. Er lebte von der Schweizer Rente seiner Mutter. Von den monatlich 2500 Franken liess er ihr nichts zukommen. Dem Mann droht nun eine Strafe zwischen zwölf und zwanzig Jahren Gefängnis.

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