Kindergarten
Aargauer Kinder müssen zwei Jahre in den «Chindsgi»

Der Aargauer Regierungsrat will den heute freiwilligen zweijährigen Kindergarten auf das Schuljahr 2013/14 obligatorisch machen. Zudem sollen die Kinder bereits im Kindergarten von einer heilpädagogischen Förderung profitieren.

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Auf das Schuljahr 2013/14 will der Aargauer Regierungsrat den Kindergarten stärken. Der heute freiwillige zweijährige Kindergarten soll in Zukunft als Teil der obligatorischen Volksschule geführt werden. Damit erhalte der Kindergarten eine höhere Verbindlichkeit.

Neu sollen zudem die Kinder bereits im Kindergarten von einer heilpädagogischen Förderung profitieren. Damit können Kinder mit Entwicklungsrückständen und Lernschwierigkeiten ihre Fähigkeiten besser aufbauen.

Gleiche Laufbahnchancen für alle Kinder

Auch die Kindergärten in sozial belasteten Gemeinden erhalten Zusatzlektionen. Diese sollen vor allem für den Unterricht zu zweit, aber auch für zusätzliche Arbeiten wie beispielsweise intensive Elternkontakte eingesetzt werden. Damit können die Laufbahnchancen für die Kinder unabhängig von ihrer Herkunft erhöht werden, heisst es von Seiten Regierungsrat weiter.

Nach Volksabstimmung «Kleeblatt» wird an Kindergarten festgehalten

Im Mai 2009 schickten die Aargauer Stimmbürger die Bildungsreform «Kleeblatt» Bach ab. Und damit auch den Nordwestschweizer Bildungsraum. Am Kindergarten hält der Aargau fest. (skh)

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