Aargau

Aargauer Kantonspolizei nimmt zwei mutmassliche Kupferdiebe fest

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Kupferdiebe verhaftet

Der Aargauer Kantonspolizei sind bei einer nächtlichen Verkehrskontrolle zwei mutmassliche Kupferdiebe ins Netz gegangen. In ihren Autos fand die Polizei unter Wolldecken versteckte Kupferkabel. Ein Zusammenhang zum Raub von SBB-Erdseilen ist nicht ausgeschlossen.

Die beiden Schweizer hätten zugegeben, die Kupferkabel bei einem Elektrizitätswerk gestohlen zu haben, teilte die Aargauer Kantonspolizei mit. Es handelt sich zwei im Kanton Bern wohnhafte Schweizer im Alter von 40 und 58 Jahren.

Noch ist nicht klar, ob ein Zusammenhang zu den Diebstählen von SBB-Erdungskabeln besteht, wie die Polizei festhielt. Das Bezirksamt Lenzburg setzte die beiden Schweizer für entsprechende Ermittlungen in Untersuchungshaft.

In den vergangenen Wochen wurden in Würenlos AG, in Döttingen AG und Kaisten AG gegen 3,5 Kilometer Erdseile gestohlen. In Rümikon AG lösten die Kupferdiebe dabei einen Kurzschluss aus.

Die Polizei vermutet dieselbe Täterschaft hinter den Kupferdiebstählen. Sie geht davon aus, dass die Diebe über entsprechende Fachkentnisse verfügen und professionell organisiert sind.

Bei den Diebstählen begaben sich die Kupferdiebe in Lebensgefahr. Von der unter 15'000 Volt Spannung stehenden Fahrleitung kann nach Angaben der SBB auch ohne Berührung jederzeit ein tödlicher Lichtbogen auf Menschen überspringen.

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