Krippe
Aarburger Krippenleitung weist Vorwürfe zurück

Die Krippenleitung in Aarburg vermutet, dass ehemalige Angestellte dem guten Ruf der Krippe bewusst schaden wollen.

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Tele M1

Schläge und Misshandlungen. Die Vorwürfe gegen die Kinderkrippe in Aarburg sind massiv. Jetzt weist die Krippenleiterin Ruth König die Vorwürfe im Gespräch mit Tele M1 vehement zurück. «Ich habe noch nie ein Kind geschlagen. Dafür kann ich die Hand ins Feuer legen.»

Die Krippenleiterin führt das Chaos in der Krippe darauf zurück, dass im Hause keine fixen Abgabenzeiten herrschten. «In einigen Krippen müssen die Eltern ihre Kinder zwischen sechs bis acht Uhr in die Krippe gebracht haben. Hier kommt jemand um acht, der andere um 11 und der Dritte um eins».

König vermutet eine Retourkutsche ehemaliger Angestellten. Diese erhoben im «Tages-Anzeiger» schwere Vorwürfe gegen die Leitung des Kinderhauses. Dabei sollen die Kinder gar zwangsgefüttert worden sein. Eine Mutter kann sich das nicht vorstellen: «Wenn ich frei habe und keine Krippe angesagt ist, dann ist mein Sohn traurig». Beliebt ist die Krippe auch deshalb, weil die Kosten tief sind. Das Problem dabei: Die Leiterin ist die Einzige, welche eine Ausbildung als Kleinkindererzieherin hat. Das wolle man nun ändern. «Wir sind daran Festangestellte zu organisieren, welche jetzt mit der Ausbildung abschliessen», sagt die Stellvertretende Krippenleiterin Sandra Keiser.

Es gibt also Verbesserungspotential. Doch ob die Vorwürfe haltlos sind, wird sich erst noch zeigen.

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