Der Vogel lebte seit 1933 in dem Tierpark in Adelaide und war sein ältester Bewohner. Nach Angaben von Zoo-Chefin Elaine Bensted war Greater zudem der letzte in Australien lebende Rosaflamingo.

Es ist nicht bekannt, ob Greater ein Weibchen oder Männchen ist.

«Als im letzten Jahr Greaters physische Gesundheit begann sich zu verschlechtern, fing unser Ärzte-Team an, ihn mit entzündungshemmenden Medikamenten zu behandeln», so Bensted. Der Vogel habe gut darauf angesprochen. Diese Woche alledings verschlechterte sich sein Zustand rapide und so wurde der Entscheid getroffen, ihn einzuschläfern.

In freier Wildbahn wesentlich jünger

Sein langjähriger Freund Chilly, ein um die 60 Jahre alter Chileflamingo, stehe nun unter intensiver Beobachtung, um zu sehen, wie er Greaters Tod überstehen werde, sagte Bensted.

Greaters Nachfolger als Doyen seiner Gattung ist nach Angaben des Zoos vermutlich ein 67-jähriger Flamingo, der in einem Zoo in Südamerika leben soll. In freier Wildbahn leben die Tiere nie so lange.

Weil sich kein Arzt um sie kümmert, wenn sie krank sind, und sie zudem eine Reihe natürlicher Feinde haben, werden wilde Flamingos in der Regel selten älter als 25 Jahre. (sda/nch)