Deutschland

65-Jährige bringt Vierlinge zur Welt - jetzt hat sie 17 Kinder

Im Bild sind Vierlinge, die 2002 in Kalifornien zur Welt gekommen waren (Archiv)

Im Bild sind Vierlinge, die 2002 in Kalifornien zur Welt gekommen waren (Archiv)

Nach knapp 26-wöchiger Schwangerschaft hat eine 65-jährige Primarlehrerin aus Berlin Vierlinge zur Welt gebracht. Es sind drei Jungen und ein Mädchen. Sie hat nun 17 Kinder.

Annegret R. Vierlinge Neeta, Dries, Bence und Fjonn kamen am Dienstag zur Welt, wie der deutsche Privatsender RTL am Freitag mitteilte. "Die Kinder sind wie bei Frühgeburten üblich im Brutkasten und werden medizinisch versorgt und beobachtet", hiess es.

Die letzte Feindiagnostik vor der Geburt sei Mitte Mai erfolgt. "Dabei wurde eine dem Schwangerschaftsstadium entsprechende gute und unauffällige Entwicklung der Kinder attestiert", erklärte RTL.

Die Schwangerschaft sei "unter den gegebenen Umständen und nach Aussage der betreuenden Ärzte erstaunlich problemlos" verlaufen. "Nach Stand der Wissenschaft" hätten die Vierlinge "gute Überlebenschancen".

Die Primarlehrerin, die im Herbst pensioniert wird, hatte sich im Ausland durch eine Eizellen- und Samenspende künstlich befruchten lassen. Sie hatte zuvor bereits 13 Kinder von fünf Vätern. Mit einem der Männer war R. verheiratet, die Ehe scheiterte jedoch. Raunigk ist auch bereits siebenfache Grossmutter.

Der Fall sorgte für eine kontroverse Debatte im In- und Ausland. Kritik an ihrer späten Schwangerschaft wies die Berlinerin bei RTL aber noch im April zurück. "Ich finde, das muss man für sich selber entscheiden", sagte sie. (sda/nch)

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