Betreut wurden die Gestrandeten erneut von Angehörigen des Zivilschutzes. Sie versorgten die Leute mit Matratzen, Schlafsäcken und Wolldecken. Dazu gab es Essen und Getränke.

Insgesamt standen in der Nacht auf Sonntag 10 Zivilschützer im Einsatz, wie Rauch auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA sagte. In der Nacht zuvor waren für die Betreuung der gegen 300 gestrandeten Flugpassagiere 45 Zivilschützer aufgeboten worden.

Die Stimmung unter den Passagieren, die auf einen möglichst baldigen Weiterflug hoffen, sei nach wie vor gut, versicherte Rauch. Von Unmut sei auch am Sonntagmorgen nichts zu spüren gewesen. Die Zivilschutzangehörigen verbreiteten gute Laune und das übertrage sich auch auf die festsitzenden Flugpassagiere.

Das Flughafengebäude war fast menschenleer, wie Rauch erklärte. Die meisten Geschäftsinhaber hatten wegen des Flugverbotes ihre Läden im Passagierbereich schon am Samstag gar nicht erst aufgemacht. Die Restaurants dagegen blieben die ganze Zeit offen.

Auf dem Flughafen Zürich war am Freitagabend um 21.30 Uhr das letzte Flugzeug gestartet. Seither wurden insgesamt 1528 Flüge annulliert.