42 Tonnen verlangen Millimeterarbeit

Was passiert, wenn ein Schwertransporter aus Deutschland in den Aargau kommt? Am Mittwoch brachte der Lastzug aus Deutschand die 42 Tonnen schwere Turbine für das neue Dotierkraftwerk von Rupperswil-Auenstein. Die Pfundsmaschine wurde mit einer erstaunlichen Leichtigkeit manövriert. Die Zuschauer staunten.

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Turbine für das Dotierkraftwerk
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Turbine für das Dotierkraftwerk
Turbine für das Dotierkraftwerk
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Turbine für das Dotierkraftwerk

Turbine für das Dotierkraftwerk

Markus Christen

Am Montagabend machte sich Willi Gay mit seinem 28 Meter langen und 5,8 Meter breiten Schwertransporter vom Produktionsort der Turbine in Ravensburg (D) auf den Weg nach Rupperswil. Dort traf er in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch ein.

Angesprochen auf heikle Momente und Komplikationen, zuckt der routinierte Fahrer nur mit den Achseln. Es gab keine. Einzig bei der Lichtsignalanlage unterhalb der Kettenbrücke in Aarau war millimetergenaues Schaffen gefragt.

Um 7 Uhr am Mittwochmorgen legte der Lastzug die letzten 300 Meter zum Kraftwerk Rupperswil-Auenstein zurück. Dort angekommen, übernahm der Industriemechaniker und Turbinenkonstrukteur Hugo Wucher die Führung über den Ablad der 42 Tonnen schweren Turbine, das Herzstück des neuen Dotierkraftwerkes (AZ vom 27. Oktober).

Obwohl sich der Konstrukteur und der Kranführer Hans Niederhaus noch nie zuvor gesehen hatten, kommunizierten sie bei ihrer Hochpräzisionsarbeit beinahe wortlos. Bewohner aus Auenstein und Rupperswil, die sich zu diesem Transportspektakel eingefunden hatten, staunten ob der Leichtigkeit, mit der die Pfundsmaschine manövriert und in die Kraftwerkszentrale eingesetzt wurde.

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