Der Mann habe sich in einer Zelle des Bezirksgefängnisses Telli in Aarau erhängt, teilte das Departement Volkswirtschaft und Inneres (DVI) mit. Er sei am Samstagmorgen von einem Aufseher tot in der Zelle gefunden worden.

Der Mann hatte im Juli versucht, in Bergdietikon AG seine Ehefrau mit einem Küchenmesser zu erstechen, wie aus der Medienmitteilung des DVI hervorgeht. Die 39-jährige Frau erlitt bei der Messerattacke schwere Verletzungen.

Der zweifache Familienvater hatte einen Überfall vorgetäuscht. Einen Tag nach der Tat stellte er sich in Baden der Polizei. Er gestand, in der Nacht maskiert ins eigene Einfamilienhaus geschlichen zu sein und auf seine Frau eingestochen zu haben.

Aufgrund von Hinweisen auf psychische Probleme sei der Mann während seines Gefängnisaufenthaltes regelmässig durch den Gefängnisarzt und durch einen Psychiater betreut sowie medikamentös behandelt worden, hält das DVI fest.

Auch zwei Tage vor dem Selbstmord habe ein Psychiater keine akute Suizidgefahr festgestellt. Der Mann war zu Beginn der Woche von einem Angehörigen besucht worden.