Die zahlreichen Besucher, die sich vom Nieselregen am Morgen nicht abschrecken liessen, wurden bereits eingangs des Bärenparks von "Bärenwärtern" empfangen, die sich in die früheren Uniformen mit Mützen gestürzt hatten. Alphornbläser und der Tambourenverein Bern umrahmten den Beginn des Fests.

Am Volksfest drehte sich dann alles um die Bären. Rund um die neue Anlage führte ein Bärenparcours, auf dem Parkplatz unterhalb der Nydeggbrücke wurde ein Bärenmarkt mit zahlreichen Ständen aufgebaut.

Als etwas scheu erwiesen sich allerdings die eigentlichen Stars des Anlasses: Nur einer der zwei Bären zeigte sich hin und wieder für kurze Zeit dem Publikum. Dafür gab es verkleidete Bären, die vor allem die kleinen Besucher begeisterten.

Der neue Bärenpark ist ein rund 6000 Quadratmeter grosses Gehege am Aarehang unterhalb der beiden Bärengräben. Es enthält auch ein gut 100 Meter langes Wasserbecken, in dem die Tiere in Aarewasser ein Bad nehmen können.

Im Vorfeld der Eröffnung des Parks gaben vor allem die Kosten der neuen Anlage zu reden. Sie wird statt wie budgetiert 14,5 Millionen Franken bis zu 23,6 Millionen kosten. Dies wegen des schwierigen Untergrunds.