Extremleistung
40 Alpenpässe in 10 Tagen: Ein Aargauer und ein Iraner meistern verrückte Radtour

Der Aargauer Oliver Zimmerli (36) und Nima Hashemi (30) haben eine verrückte Radtour hinter sich: Zehn Tage lang bezwangen sie 40 Alpenpässe und legten dabei 1070 Kilometer zurück.

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Die Velofahrer Oliver Zimmerli und Nima Hashemi feiern ihren Erfolg.

Die Velofahrer Oliver Zimmerli und Nima Hashemi feiern ihren Erfolg.

Facebook Projekt 10/40 Oliver & Nima

Anfang August starteten die beiden Hobby-Radsportler Oliver Zimmerli und der gebürtige Iraner Nima Hashemi zu einem aussergewöhnlichen Vorhaben, dem Projekt «10/40». In zehn Tagen wollten sie über 40 Pässe fahren, dabei 1070 Kilometer fahren und 31'630 Höhenmeter hinter sich lassen. Je nach Etappe standen 78 bis 150 Kilometer auf dem Programm.

Am 2. August galt es mit der ersten Etappe mit 6 Pässen und 5000 Höhenmetern schliesslich ernst: Und prompt mussten sie schon auf die Zähne beissen. Sie hatten mit Temperaturen von bis zu 34 Grad zu kämpfen. Auf einer Facebook-Seite berichteten sie von ihren Strapazen und Freuden, teilten Impressionen. Trotz der Strapazen kamen sie Tag für Tag ihrem grossen Ziel näher, ohne dass sie durch Verletzungen oder andere Widrigkeiten aufgehalten worden wären. Auch auf der vorletzten Etappe nicht, als sie mit einem anderen Wetterextrem zu kämpfen hatten, als sie Furka-, Grimsel- und Sustenpass bezwangen. Hier fuhren sie im Dauerregen und bei tiefen Temperaturen.

Am 11. August trafen sie auf dem Gotthard schliesslich im Ziel ein. Ihre Freude konnten sie kaum in Worte fassen: "Kurz gesagt, die 10 Tage sind schneller vorbei gegangen als wir gedacht haben", schrieben sie auf Facebook. "Wir haben viele neue Leute kennen gelernt und uns hat diese Reise an einige der wohl schönsten Orte zum Rennradfahren geführt. Es ist ein Privileg solch ein Leben führen zu dürfen." Und: "Wir werden wohl einige Tage brauchen um die Momente und Emotionen zu verarbeiten."