Verkehrstote

39'000 Verkehrstote in der EU im vergangenen Jahr

Unfall auf d. Axenstrasse im Dez. 08

Unfall auf d. Axenstrasse im Dez. 08

Auf den Strassen der 27 EU-Staaten sind letztes Jahr rund 39'000 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben gekommen. Dies seien 15'400 Verkehrstote weniger als noch 2001, hiess es in einem in Brüssel veröffentlichten Bericht des EU-Verkehrssicherheitsrats (ETSC).

Dennoch ist die EU damit noch weit entfernt vom Ziel von höchstens 27'000 Verkehrstoten jährlich, das sie bis 2010 erreichen wollte. Sollte der derzeitige Rückgang der Unfall-Opferzahlen um 4,4 Prozent jährlich anhalten, könnte dieses Ziel erst 2017 erreicht werden.

Dem am Montag veröffentlichten Bericht zufolge sind die Strassen in Schweden, den Niederlanden und Grossbritannien nach Malta die sichersten der EU. Hier kommen statistisch weniger als 50 Menschen pro einer Million Einwohner bei Verkehrsunfällen ums Leben.

Im statistischen Mittelfeld von rund 79 Verkehrstoten pro einer Million Einwohnern liegen Deutschland und Norwegen. Die meisten Strassenverkehrstoten sind in Bulgarien, Lettland, Griechenland, Rumänien, Polen und Litauen zu beklagen, hier gibt es fast 150 Verkehrstote jährlich pro einer Million Einwohner.

In der Schweiz starben 2008 nach Angaben der Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) 357 Menschen im Strassenverkehr - 7 Prozent weniger als noch ein Jahr zuvor und sowenige wie seit dem 2. Weltkrieg nicht mehr.

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