Tag der Biodiversität

34 000 Arten sind vom Aussterben bedroht

Auch unter Wasser herrscht eine lebensnotwendige Artenvielfalt. zvg

Auch unter Wasser herrscht eine lebensnotwendige Artenvielfalt. zvg

Der 22. Mai ist der Internationale Tag zur Erhaltung der Artenvielfalt oder der «Tag der Biodiversität». Einer Artenvielfalt, die vom Mensch zusehends ausgerottet wird.

Der Aktionstag zur Erhaltung der Biodiversität oder Artenvielfalt wurde im Jahr 2000 durch die UNO eingeführt. Im "Global Biodiversity Assessment von 1995" wurden für die Erde rund 2 Millionen beschriebener Arten (Wirbellose, Wirbeltiere, Pflanzen und Pilze) angegeben.

Reptilien besonders bedroht

Der «Living Planet Index» des WWF konstatierte im Mai 2008, dass die Artenvielfalt auf der Erde zwischen 1970 und 2005 um 27 Prozent gesunken ist. Besonders betroffen waren diesen Erhebungen zufolge Land- und Süsswasserbewohner im asiatisch-pazifischen Raum. Rund 34 000 Arten sind laut WWF vom Aussterben bedroht. Besonders gefährdet sind Amphibien und Reptilien.

Der Mensch hat es in der Hand

Vielfach wird das derzeitige Artensterben mit den grossen Massenaussterben der Vergangenheit verglichen. Der bedeutsamste Unterschied früherer Massensterben ist aber der, dass das heutige Artensterben durch eine einzige biologische Art – nämlich den Menschen verursacht wird. Den Mensch mit seinen Aktivitäten und seinem Raum- und Ressourcenanspruch.

Verwandte Themen:

Meistgesehen

Artboard 1