21 Menschen bei Schiesserei im Norden Mexikos getötet

21 Menschen bei Schiesserei getötet

21 Menschen bei Schiesserei getötet

Bei einer Schiesserei zwischen dem Militär und mutmasslichen Mitgliedern einer Drogenbande sind im mexikanischen Bundesstaat Chihuahua mindestens 21 Menschen getötet worden.

Die Bande hatte nach Militärangaben am Dienstag mehrere Geiseln genommen, von denen im Zuge der Auseinandersetzung sechs von den Entführern getötet wurden. Zudem seien ein Militärangehöriger und 14 Entführer ums Leben gekommen.

Der Vorfall ereignete sich laut Armeeangaben in der Nähe von Villa Ahumada, rund 130 Kilometer von der Grenzstadt Ciudad Juárez entfernt.

Entführungen sind typisch für die Auseinandersetzungen zwischen Drogenkartellen in Mexiko. Im Kampf gegen die Drogenbanden hat die mexikanische Regierung Ende 2006 eine Offensive gestartet, an der sich mehr als 36'000 Polizisten und Soldaten beteiligen.

Besonders im an die USA grenzenden Norden des Landes kämpfen mehrere Banden um die Vorherrschaft im Drogengeschäft. Im vergangenen Jahr wurden bei den blutigen Auseinandersetzungen mindestens 5300 Menschen ermordet.

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