Unibeginn

2000 Studierende machen sich auf den Weg

Willkommen: Weil die Aula für die vielen Neulinge zu klein war, musste Rektor Antonio Loprieno seine Rede drei Mal halten.

Unibeginn Basel

Willkommen: Weil die Aula für die vielen Neulinge zu klein war, musste Rektor Antonio Loprieno seine Rede drei Mal halten.

Die Zahl der Studierenden nimmt allgemein immer noch zu. Geisteswissenschaften und Psychologie jedoch längst nicht so stark wie die bevorzugte Studienrichtung Life Sciences.

Benjamin Rosch

Ein bisschen war alles so wie am ersten Schultag: Neulinge waren auf der Suche nach ihren Vorlesungsräumen, erste Bekanntschaften wurden geschlossen und der Rektor hielt eine Ansprache. Über 2000 Neuimmatrikulierte begrüsste Antonio Loprieno gestern in der Aula des Kollegiengebäudes; der Aufwärtstrend der letzten Jahre wurde damit bestätigt.

Loprieno zeigte sich besonders erfreut darüber, dass sich immer mehr Studierende im Bereich Naturwissenschaften einschreiben, bei denen die Universität Basel zu den 30 Besten der Welt gehört. Auch gesamthaft gehöre die Uni Basel zu den 100 Besten weltweit, sagte Loprieno stolz.

Initiativ im System

In seiner Rede betonte er speziell auch die Selbstständigkeit und Selbstverwaltung der Studierenden: Studenten seien Mitreisende keine passiven Konsumenten. Dabei schlug er auch kritische Töne an. Durch die Bolognareform sei dies ein wenig verloren gegangen, doch möchte er alle dazu ermutigen, «sowohl im Studium als auch im universitären System initiativ zu sein».

Damit sprach er unter anderem die «Studentische Körperschaft der Uni Basel» (Skuba) an, die sich ebenfalls präsentierte und den Neulingen ihre Hilfe anbot. Diese vergnügten sich anschliessend beim gesponserten Apéro oder gingen direkt in die improvisierte Mensa, einem Festzelt im Hof des Kollegiengebäudes, zufrieden und erwartungsvoll.

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