Rund 50 000 Schulkinder halfen mit, die Schoggitaler unters Volk zu bringen, wie das Talerbüro der beiden Natur- und Heimatschutzorganisationen mitteilte. 564 000 Taler wurden verkauft, die meisten in den Kantonen Zürich (111 681), Bern (71 121), Aargau (54 082), Luzern (48 695) und St. Gallen (41 114). Insgesamt gingen die Verkaufszahlen aber um fast 2 Prozent (11 104 Taler) zurück.

Der Grossteil des Erlöses kommt Libellen- und Ziegenprojekten zu Gute. In Graubünden, im Tessin und im Wallis sollen etwa Stiefelziegen selten gewordene alpine Trockenwiesen und -weiden vor dem Verwalden schützen. Im Wallis soll die Glänzende Binsenjungfer, eine Libellenart, vor dem Ausssterben bewahrt werden.

Seit 1946 setzen sich der Schweizer Heimatschutz SHS und Pro Natura mit dem Talerverkauf gemeinsam für die Erhaltung unserer Lebensgrundlagen ein. Der Schoggitaler ist eine geschützte Marke für Heimat- und Naturschutzprojekte und hat das ZEWO-Gütesiegel.