Haiti

16-jähriges Mädchen lebend aus den Trümmern in Haiti gerettet

Rettungskräfte tragen die 16-Jährige aus den Trümmern

Rettungskräfte tragen die 16-Jährige aus den Trümmern

Ein 16-jähriges Mädchen ist lebend aus den Trümmern in der haitianischen Hauptstadt Port-au-Prince gerettet worden. Wie der US-Fernsehsender CNN berichtete, gehen die französischen Retter davon aus, dass das Mädchen 15 Tage lang verschüttet war.

Nachbarn sagten, das Haus sei am 12. Januar eingestürzt - an dem Tag, als die Erde mit einer Stärke von 7,0 bebte. "Ich weiss nicht, wie sie so lange durchhalten konnte", sagte einer der Helfer.

Das Mädchen habe eine Beinverletzung und stehe unter Schock, berichtete der Sender weiter. Sie habe Zugang zu Wasser gehabt, sei aber stark dehydriert. Nun soll die Jugendliche auf einem französischen Lazarettschiff vor der Küste Haitis behandelt werden.

Inzwischen wurden mehr als 130 Menschen lebend aus den Trümmern gerettet. Amtlichen Angaben zufolge wurden fast 170'000 Tote registriert, die Regierung befürchtet aber mehr als 200'000 Todesopfer. Bis zu einer Million Menschen sind obdachlos, die Hauptstadt Port-au-Prince liegt in Trümmern.

Unterdessen hat der ehemalige US-Präsident Bill Clinton am WEF die Unternehmenschefs zur Hilfe aufgerufen. Gemeinsam mit dem WEF wurde eine Initiative gestartet, damit Konzerne sich langfristig beim Wiederaufbau Haitis engagieren.

Das Weltwirtschaftsforum WEF sei bereit, gemeinsam mit seiner Stiftung Clinton Global Initiative zusammenzuarbeiten, um die Bereitschaft der Privatwirtschaft für Haiti zu erhöhen, sagte der ehemalige US-Präsident der auch UNO-Sondergesandter für den Inselstaat ist, in Davos.

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