Ein grosser Erfolg trotz wetterbedingter Verschiebung: Am traditionellen Fricker Fussballturnier standen dieses Jahr über 1300 Akteure auf dem nassen, grünen Rasen und versuchten, verfolgt von insgesamt 2500 begeisterten Zuschauern, den Ball ins gegnerische Tor zu schiessen.

Als Folge des schlechten Wetters konnte am Auffahrtswochenende nicht auf dem Terrain des Fricker Fussballturniers gespielt werden. Das Organisationskomitee (OK) des FC Frick wollte daher kein Risiko von Verletzungen eingehen und verschob das dreitägige Turnier auf das vergangene Wochenende. Ein Entscheid, der keine negativen Auswirkungen hatte, wie Michael Herde vom 10-köpfigen Turnier-OK bestätigt: «Die Teams akzeptierten die Verschiebung und wir hatten bei den Schülern auch nicht weniger Anmeldungen.» Und auch Wettergott Petrus zeigte sich den Fricktaler Fussballbegeisterten erkenntlich: Abgesehen von einem kräftigen Regenguss am Samstag um die Mittagszeit mussten keine wettermässig bedingten Störfaktoren in den Turnierbericht eingetragen werden.

Gute Disziplin auf Fricker Rasen

Auch sonst gab es vonseiten des OK nur Positives zu berichten: «Es herrschte wiederum sehr gute Disziplin und es mussten erfreulicherweise auch keine Proteste behandelt werden.»

FC-Präsident Adi Köchli seinerseits verdankte die «erneut erfreuliche positive Zusammenarbeit mit der Gemeinde Frick» und auch den Einsatz aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: «Da steckt sehr viel Idealismus dahinter.» Insgesamt standen dieses Jahr
137 Teams mit Akteurinnen und Akteuren, zwischen 5 Jahren und nach oben offener Altersgrenze, im Einsatz. Mit dabei war auch wieder ein Team aus der deutschen Partnergemeinde Frickingen.

Das weibliche Element

Als positiv bezeichnete Köchli auch das vermehrte Mitwirken von gemischten Teams: «Es ist erfreulich, das sich vermehrt auch Frauen auf den Rasen wagen und so das weibliche Element einfliessen lassen.» Einem voll auf Angriff spielenden Kindergärtler passte dies allerdings nicht unbedingt, wie er nach einem nur knapp verlorenen Spiel verriet: «Die Mädchen stellten sich mir immer in den Weg und so konnte ich gar nicht richtig los stürmen...» (hot)