AEW
1,2 Millionen für Kraftwerk-Erneuerung

Die AEW Energie AG steckt rund 1,2 Millionen Franken in die Erneuerung des Einlaufkanals zum Kraftwerk Bremgarten-Bruggmühle. Anfang Oktober laufen die Bauarbeiten in der Reuss an.

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AEW lässt 1,2 Mio. Franken springen

AEW lässt 1,2 Mio. Franken springen

Im Jahr 2009 wurde anlässlich der Instandhaltungsarbeiten an der Holzbrücke Bremgarten festgestellt, dass der Einlaufkanal des Kraftwerks Bremgarten-Bruggmühle zum Teil reparaturbedürftig ist. Fachleute hatten grössere Absenkungen der Flusssohle festgestellt, und dies sowohl im Bereich der Vorbrücke als auch beim Bollhaus der Einwohnergemeinde Bremgarten.

Daraufhin betraute das Aargauische Energieunternehmen die Fachingenieure des Büros Staubli, Kurath und Partner (Zug) mit einer Inspektion des gesamten Einlaufkanals. Die Untersuchung zeigte, dass man den Einlaufkanal zum Kraftwerk erneuern muss.

Kanal wird trockengelegt

Die AEW Energie AG, Eigentümerin des Wasserkaftwerks Bruggmühle unweit der Holzbrücke Bremgarten, beginnt Anfang Oktober mit den Sanierungsarbeiten, Gleichzeitig lässt die Einwohnergemeinde Bremgarten das ramponierte Fundament des Bollhauses reparieren.

In einem ersten Schritt wird der Einlaufkanal in der Reuss trockengelegt. Im Kanal erfolgen dann die Sanierungsarbeiten an der linken Ufermauer, der Flusssohle und dem Streichwehr. Bei einigermassen guter Witterung rechnet man mit einer Bauzeit von maximal vier Monaten. Spätestens im Januar 2011 soll die rund 1,2 Millionen Franken kostende Sanierung des Einlaufkanals abgeschlossen sein.

Das Vorhaben ist mit der Stadt Bremgarten und der Fischerei abgesprochen worden. Deren Anliegen fanden im Projekt Berücksichtigung. Für die Ausführung und Realisierung zeichnet das Ingenieurbüro Staubli, Kurath und Partner zuständig.

Spundwand ums Bollhaus

Im Sommer 2009 musste das einsturzgefährdete Bollhaus bei der Holzbrücke provisorisch mit künstlichen Stützen im Wasser gesichert werden. Jetzt steht die definitive Sanierung des Bollhaus-Fundamentes zu Kosten von rund 160000 Franken an.

Fachleute erstellen eine Spundwand um das zweistöckige kleine Haus. Der freie Raum zwischen den Bollhausmauern und der Spundwand wird mit Beton gefüllt, sodass ein massives, hoffentlich dauerhaftes Fundament entsteht. Zur Bollhaus-Sanierung gehören auch das Beseitigen der Risse an der Fassade und das Auffüllen von Fugen mit Mörtel. (SL)