Corona-Virus

Trotz Social Distancing: Bundesrat Berset setzt weiterhin auf den Händedruck

Alain Berset: "Es ist nicht leicht, die Hand nicht zu geben"

Alain Berset: «Es ist nicht leicht, die Hand nicht zu geben»

Um den Corona-Virus einzudämmen, sollen Bürger Social Distancing betreiben. Minuten später schüttelt selbst der Gesundheitsminister vor den Medien die Hände. Das sorgt für einigen Spott in den sozialen Medien.

(mg) Abstand halten sei jetzt die Devise. Das gab Bundesrat Alain Berset am Mittwochabend vor den Medien in Bern bekannt. Oder wie er es nannte: Social Distancing. Und da gerade in Krisenzeiten der Spott nie weit ist, kriegt der Innenminister dafür auf Twitter einige bissige Sprüche:

Ein anderer User findet, das mache man doch eigentlich schon lange. Gerade die vermeintlich sozialen Medien würden zum Social Distancing verleiten:

In Anspielung auf die berühmte nordische Unterkühltheit schlussfolgerte ein weiterer User, dass andere Nationen schon bestens darauf vorbereitet seien:

Die Schweizer selber müssen noch üben wie das geht. Das beste Anschauungsbeispiel dafür lieferte Gesundheistminister Berset am Ende der Medienkonferenz am Mittwochabend gleich selber. Statt Social Distancing setze er entgegen seiner Empfehlungen ein paar Minuten zuvor auf einen Handschlag.

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