Yverdon-les-Bains

Tote Schülerin im Neuenburgersee: Ex-Freund gesteht Tat

Mit diesem Foto suchte die Kantonspolizei nach der vermissten Afghanin.

Mit diesem Foto suchte die Kantonspolizei nach der vermissten Afghanin.

Yverdon-les-Bains steht unter Schock: Die seit dem 27. Dezember 2019 vermisste 17-jährige Schülerin ist tot. Ihr Ex-Freund wurde von der Polizei festgenommen. Er hat die Tat nun gestanden.

Bei der im Neuenburgersee gefundenen Leiche handelt es sich um die 17-jährige Afghanin, die am 27. Dezember als vermisst gemeldet wurde. Was die Westschweizer Medien «Le Matin» und «24 Heures» bereits am Dienstagmorgen meldeten, ist jetzt traurige Gewissheit. Die Identität der Leiche wurde von der Waadtländer Polizei bestätigt. Sie habe diese gegen 11.00 Uhr in Yverdon-Lex-Bains in Ufernähe gefunden.

In einer Mitteilung schreibt die Polizei weiter, dass der 19-jährige Ex-Freund der jungen Frau, ein Afghane aus der Region Lausanne, am Dienstagmorgen in Untersuchungshaft genommen wurde. Sie bestätigt damit, was «24 Heures» aus «sicheren Quellen» bereits im Verlauf des Tages gemeldet hatte. Laut der Polizei hat sich die 17-Jährige am Tag ihres Verschwindens mit ihrem Ex-Freund getroffen. Wie die Polizei  weiter mitteilt, hat er nun die Tat gestanden. Das vermeldet 20Minuten.

Wie die Zeitung weiter berichtet, hatte sich die junge Frau vom abgelegenen Ste. Croix im Neuenburger Jura nach Yverdon begeben, um ihn zu treffen. Diese Information wurde von der Polizei indes nicht bestätigt. Auch die Rolle des Ex-Freundes sowie die Todesursache sind noch unklar.

Es wurde ein Strafverfahren eröffnet. In der Schule der 17-Jährigen in Ste. Croix ist inzwischen ein Krisenteam aufgeboten worden. (gb./wap)

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