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Test-Wochenende vor Ostern: Polizei hatte wegen Ausflüglern einiges zu tun

Die St. Galler Polizei war vor allem in den Naherholungsgebieten vermehrt unterwegs.

Die St. Galler Polizei war vor allem in den Naherholungsgebieten vermehrt unterwegs.

Vielerorts musste die Polizei dieses Wochenende Gruppen auf die Abstandsregeln hinweisen oder gar büssen. Das schöne Wetter lockte trotz Verboten mancherorts viele Leute nach draussen.

(agl) Die Stadtpolizei St. Gallen teilt beispielsweise mit, es seien von Freitagabend bis Sonntagnachmittag über 40 Meldungen aus der Bevölkerung eingegangen, dass Vorschriften nicht eingehalten würden. Aufgrund des schönen Wetters habe die Polizei insbesondere in den Naherholungsgebieten auf Präsenz gesetzt. Dennoch mussten auf Stadtgebiet 120 Ordnungsbussen ausgestellt werden, wie die Polizei schreibt.

Für Schlagzeilen sorgte am Wochenende auch der Flüelapass, der wegen einem zu grossen Andrang von Skitourengängern und Ausflüglern von der Kantonspolizei Graubünden komplett gesperrt werden musste, wie «blick.ch» berichtete.

Auch in den Kantonen Aargau und Waadt habe es Verstösse von Gruppen oder Betrieben wie Restaurants gegeben, wie Radio SRF berichtet. Grundsätzlich seien die Massnahmen jedoch gut eingehalten worden und die Situationen seien kontrollierbar gewesen. Im Kanton Waadt seien insgesamt 161 Bussen verteilt worden.

Lob für die Disziplin der Bevölkerung gab es am Sonntagnachmittag von der Stadtpolizei Chur, die ebenfalls verstärkt unterwegs war. Diese sprach am Wochenende keine Bussen aus, die Churer Bevölkerung habe sich «gut bis sehr gut» an die angeordneten Massnahmen gehalten, hiess es in einer Medienmitteilung.

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