Vermischtes

Starker Fangrückgang der Felchen aus Genfersee

Zum Fünfte Mal in Folge haben die Felchenfänge aus dem Genfersee abgenommen. (Symbolbild)

Zum Fünfte Mal in Folge haben die Felchenfänge aus dem Genfersee abgenommen. (Symbolbild)

Mit 525 Tonnen ist der allgemeine Fischereiertrag vom Genfersee letztes Jahr erneut gesunken. Vor allem die Felchenfänge sind stark zurückgegangen.

(dpo) Der Ertrag aus der Fischerei vom Genfersee ist 2019 um 161 Tonnen tiefer ausgefallen als noch im Vorjahr. Damit ist er beinahe um einen Viertel gesunken, wie die internationale Fischereikommission für den Genfersee am Donnerstag mitteilt. Zur Kommission gehören die Kantone Waadt, Genf, und Wallis sowie das französische Département Haute-Savoie.

Es sei bereits das sechste Mal in Folge, dass der Fischereiertrag aus dem Genfersee sinkt. Vor allem die Felchenfänge sind 2019 markant zurückgegangen, gegenüber 2018 sind es 160 Tonnen, heisst es weiter. Auch in den vorherigen fünf Jahren hat die Kommission einen Fangrückgang bei Felchen gemeldet.

Die Zwischenbilanz der Felchenfänge von Januar bis August 2020 zeige zwar eine Zunahme. Dennoch könne nicht ausgeschlossen werden, dass dereinst Massnahmen gefasst werden müssen, um den Felchenbestand zu stärken, heisst es in der Mitteilung.

Fangrückgänge bei Hecht, Seesaibling und Signalkrebsen

Umgekehrt verhält es sich bei den Eglis. Mit 288 Tonnen sind die Erträge zum dritten Mal in Folge gestiegen. Gemäss der Fischereikommission könnten sich die Berufsfischer vermehrt der Eglifischerei gewidmet haben, um den Rückgang bei den Felchen zu kompensieren.

Ebenfalls abgenommen haben die Fangerträge beim Hecht (-1,6 Tonnen), beim Seesaibling (-1,5 Tonnen) und bei den Signalkrebsen (-5,1 Tonnen). Die Forellenfänge dagegen haben um 725 Kilogramm leicht zugenommen.

Meistgesehen

Artboard 1