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Schweizer Ethikpreis 2020 geht an Calida, die Stadt Renens und das Projekt LIFT

Wird für sein Engagement zu Gunsten der Kreislaufwirtschaft ausgezeichnet: Wäschehersteller Calida von CEO Reiner Pickler.

Wird für sein Engagement zu Gunsten der Kreislaufwirtschaft ausgezeichnet: Wäschehersteller Calida von CEO Reiner Pickler.

Der Wäschehersteller Calida, die Stadt Renens und LIFT, ein nationales Projekt zur beruflichen Integration von Schülern, erhalten gemeinsam den diesjährigen, 15. Schweizer Ethikpreis verliehen.

(sat) Der Schweizer Wäschehersteller aus Sursee wird demnach für sein Handeln im Sinne der Kreislaufwirtschaft ausgezeichnet. Es sei zu hoffen, dass Engagements wie jene von Calida diesen Industriezweig positiv beeinflussten, begründete Jury-Mitglied Sofia de Meyer die Wahl am Dienstag in einem auf der Homepage aufgeschalteten Video. LIFT wiederum, ein nationales Projekt zur beruflichen Integration von Jugendlichen eines in Bern beheimateten Vereins, überzeugte die Jury laut Sofia de Meyer durch seine «generationenübergreifenden Dimension». Und der Waadtländer Stadt Renens wurde die Ehre für das Zusammenbringen von Bürgern und Behörden bei der Einführung einer Onlineplattform zur Produktion und zum Handel von Solarstrom verliehen.

Laut Sofia de Meyer waren dieses Jahr 20 äusserst unterschiedliche Kandidaturen für den Ethikpreis 2020 eingegangen. Ziel des jährlich von der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Kantons Waadt verliehenen Preises ist es, Initiativen auszuzeichnen, die sich für Ethik, nachhaltige Entwicklung und soziale Verantwortung von Firmen oder öffentlichen Organisationen engagieren. Prämierte Projekte sollen zur Weiterentwicklung oder Nachahmung ermutigen.

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