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Schülerstudie zeigt: Wer unglücklich ist, verbringt mehr Zeit am Handy

Jugendliche verbringen immer mehr Zeit am Handy.

Jugendliche verbringen immer mehr Zeit am Handy.

Gemäss einer Studie von Sucht Schweiz flüchtet etwa ein Viertel der 11- bis 15-Jährigen mit Social Media vor negativen Gefühlen. Jeder zehnte Jugendliche hat in den vergangenen Monaten Cyber-Mobbing erlebt.

(sku) Handys und Laptops gehören schon seit Jahren zum Alltag von Jugendlichen. Und je älter sie werden, desto mehr Zeit verbringen sie am Bildschirm — vor allem auf Social Media wie Facebook, Instagram oder Snapchat. Eine Studie von Sucht Schweiz zum Gesundheits- und Risikoverhalten der 11- bis 15-Jährigen zeigt nun, dass viele Jugendliche über Schwierigkeiten mit der Nutzung von Social Media berichten.

Gemäss einer Mitteilung vom Dienstag nutzen rund ein Viertel der Schulkinder die Sozialen Medien, um vor negativen Gefühlen zu flüchten. Wer mehr Konflikte in der Familie erlebt, körperliche oder psychische Probleme hat oder einfach allgemein unzufrieden im Leben ist, verbringt laut Sucht Schweiz mehr Zeit online. Auch zwischen dem Konsum von Alkohol, Cannabis oder Tabak und der Handynutzung bestehe ein Zusammenhang.

Gleichzeitig trage Social Media aber auch dazu bei, dass sich Jugendliche schlecht fühlen würden: Nahezu jede zehnte Jugendliche hat gemäss Studie in den letzten Monaten Cyber-Mobbing erlebt. Der ständige Gebrauch von Bildschirmen berge daher Risiken, weshalb viele Eltern ratlos seien. Sucht Schweiz biete deshalb Unterstützung. So sollten Eltern ihren Kindern beispielsweise ein Zeitbudget für die Mediennutzung setzen.

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