Vermischtes

Schriftsteller Jonas Lüscher lag wegen Corona sieben Wochen im Koma

Jonas Lüscher  ist nach seiner Erkrankung an die Öffentlichkeit getreten.

Jonas Lüscher ist nach seiner Erkrankung an die Öffentlichkeit getreten.

Der in Deutschland lebende Schweizer Autor sagt in einem Interview mit dem «Tages-Anzeiger», er habe sich im März mit dem Virus infiziert und habe neun Wochen in der Intensivstation verbracht.

(wap) Insgesamt zwölf Wochen hat Schriftsteller Jonas Lüscher im Spital verbracht, nachdem er sich Mitte März in München mit dem Coronavirus angesteckt hatte. Neun Wochen davon sei er auf der Intensivstation gelegen, sieben Wochen davon im künstlichen Koma. Dies sagt Lüscher in einem Interview mit dem «Tages-Anzeiger». Er sei mit einer Lungenentzündung ins Krankenhaus gebracht und bald darauf ins Koma versetzt und beatmet worden. An den Folgen leide er noch heute, auch sei seine Lungenkapazität reduziert. Kognitive Schäden gebe es allerdings keine.

Lüscher sieht sich als Gegenbeispiel für Aussagen von Immunologen, dass die Krankheit vor allem bei älteren Patienten einen schweren Verlauf nehme. Die Wissenschafter negierten mit dieser Aussage seine eigene Krankheitsgeschichte, so Lüscher. Es gehe bei dieser Argumentation darum, einfach die Alten und Kranken wegzusperren, was unmenschlich sei. Weiter äussert Lüscher sein Unverständnis für Verschwörungstheoretiker: «Diese Leute sind schlicht eine Katastrophe», sagt er.

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