Zirkus

Zirkusfestival in Monaco: Gutgelaunter Fürst, mürrische Fürstin

Prinz Albert II von Monaco und Prinzessin Charlène

Prinz Albert II von Monaco und Prinzessin Charlène

Selten sah Fürst Albert so gut gelaunt aus wie beim Galaabend des Internationalen Zirkusfestivals am Dienstag. Nervenkitzel und aus Hüten gezauberte Bonbons machten dem monegassischen Herrscher Spass. Seine Frau Charlène hingegen wirkte verschlossen und abwesend.

Erst am Ende der vierstündigen Show in Monaco huschte ein Lächeln über das Gesicht der 35-Jährigen. Mit in der Fürstenloge sassen Alberts jüngere Schwester Prinzessin Stéphanie und deren 19-jährige Tochter Pauline Ducruet.

Stéphanie zeigte sich beim Galaabend in einem rückenfreien Hosenanzug mit weisser Smokingjacke, ihre Tochter Pauline trug High Heels und ein glitzerndes "Kleines Schwarzes". Charlène war mit einem moosgrünen, eleganten Mantel bekleidet, den sie den ganzen Abend nicht ablegte - sie wirkte streng in dem Outfit. Ein seltenes Lächeln entlockten ihr die Kinder neben der Fürstenloge.

Unter dem weissen Zirkuszelt präsentierten die besten Zirkuskünstler weltweit ihre Nummern. Seit der Eröffnung am vergangenen Donnerstag hatten 150 Artisten aus 15 Ländern darum gewetteifert, am Dienstag mit den "Oscars der Zirkuswelt" ausgezeichnet zu werden: den Goldenen, Silbernen und Bronzenen Clowns.

Die Siegertrophäen gingen an zwei waghalsige Nummern: Das Duo "Desire of Flight" zeigte ästhetische Akrobatik in schwindelerregender Höhe. An Bändern schwang sich das russische Ehepaar zum Tanzen in die Luft.

Die Artisten der Truppe Sokolov sprangen auf die Wippschaukel und vollbrachten in Mozartkostüm und Perücke unzählige Drehungen, Pirouetten und Kaskaden. Eine silberne Trophäe gewann die Österreicherin Rosi Hochegger für ihre tanzenden Hunde.

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1