Bestverdiener

Yves Saint Laurent verdient von den toten Stars am meisten

Modeschöpfer Yves Saint Laurent (Archiv)

Modeschöpfer Yves Saint Laurent (Archiv)

Nicht etwa Michael Jackson oder Elvis Presley sind die Spitzenverdiener unter den toten Prominenten, sondern der französische Modeschöpfer Yves Saint Laurent.

Nach der jüngsten Aufstellung des US-Wirtschaftsmagazins "Forbes" brachte der Designer, der im Juni 2008 starb, seinen Erben rund 350 Millionen Dollar (358 Millionen Franken) ein.

Das legendäre Komponisten-Duo Richard Rodgers und Oscar Hammerstein ("The Sound Of Music", "Oklahoma") folgt mit 235 Millionen Dollar auf Platz zwei. Dagegen nahm der Nachlass von Michael Jackson seit seinem Tod vor gut vier Monaten "nur" um schätzungsweise 90 Millionen Dollar zu. Das bedeutet Rang drei für den "King of Pop".

Den ersten Platz für Saint Laurent gab es vor allem wegen der Versteigerung von dessen privater Sammlung von Kunstschätzen und Möbeln. Rodgers und Hammerstein erreichten den zweiten Platz durch den Verkauf von Musikrechten, Jackson den dritten vor allem durch den Verkauf von Platten.

Elvis Presley, der im vergangenen Jahr die Rangliste anführte, landete diesmal mit 55 Millionen Dollar Einnahmen - aus der Touristen-Attraktion Graceland und der Vermarktung seiner Musik - auf Rang vier.

Weitere berühmte Namen auf der Liste: Die Schriftsteller J.R.R. Tolkien ("Der Herr der Ringe") oder Michael Crichton ("Jurassic Park"), der Wissenschaftler Albert Einstein, die Musiker John Lennon und Jimi Hendrix, TV-Produzent Aaron Spelling, Peanuts-Zeichner Charles M. Schulz und der Künstler Andy Warhol.

Zusammen nahmen die dreizehn Promis auf der Liste in den vergangenen zwölf Monaten 886 Millionen Dollar ein. Die "Forbes"-Redakteure hatten durch Gespräche mit Experten und anhand von Steuererklärungen der Nachlassverwalter das Einkommen der Spitzenverdiener geschätzt.

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