"Dafür führe ich eine Art Collagen-Tagebuch, in das ich alles reinschreibe, was mich bewegt", erklärte die 24-jährige Bremerin im Interview mit der "Heilbronner Stimme" (Freitag).

Sie lasse sich etwa von Videos, Kunst, Postkarten an der Wand und Schriftstellern zu Texten anregen, darunter seien der US-Poet Walt Whitman und die Schriftstellerin Dorothy Parker. "Auch Marina Keegans Essayband "The Opposite of Loneliness" finde ich unheimlich inspirierend."

Engelmann, die am Samstag ihren 25. Geburtstag feiert, schrieb in einem Gedicht: "Eines Tages, Baby, werden wir alt sein und an all die Geschichten denken, die wir hätten erzählen können." Auf die Frage, wo sie sich selbst im Alter sieht, sagte sie: "Hoffentlich sehr glücklich, auf irgendeiner Bank sitzend, vielleicht am Meer - Enten fütternd und in den Sonnenuntergang guckend."