Es waren einmal drei Schauspieler auf Medientour in Deutschland. Jennifer Lawrence, Josh Hutcherson und Liam Hemsworth machten im November 2013 unter anderem in Berlin Werbung für ihren Film «Die Tribute von Panem – Catching Fire». 

Im Rahmen dieses Berlin-Besuchs geschah etwas, das Josh Hutcherson wohl derart traumatisierte, dass er jahrelang nicht darüber sprechen konnte. Nun hat er sein Schweigen in der «Late Show» von Stephen Colbert gebrochen. Sehr ausführlich.

Das gekürzte Protokoll des psychohygienischen Gesprächs: 

Josh Hutcherson Berlin war verrückt. Wir hatten... ein paar Nächte in Berlin. Da gibt es so einen Ort, er nennt sich «Kit Kat Club».

Stephen Colbert Du musst nicht flüstern, das Mikrofon ist an.

Hutcherson Wir sind dort hingegangen und es waren Jen, Liam, ich, Sicherheitsleute, meine Ex-Freundin... Wir sind zum Vordereingang und da war dieser grosse deutsche Türsteher und wir so: «Ja, hi! Wir würden gern rein.» Er meinte: «Nein, nein, nein. Ihr könnt hier nicht rein.» Wir dann so: «Bitte?»

Colbert Ihr durftet nicht rein, weil der Club so exklusiv war?

Hutcherson Ich weiss nicht, ob er jemanden erkannt hat oder er sich eher dachte: «Ist mir egal. Ihr kommt hier nicht rein.» – «Denn es ist Fetisch-Nacht.» Wir so: «Welche Art von Fetisch?» Er antwortete: «Ihr müsst eure Kleider ausziehen.» Wir wollten das echt sehen. Also dachten wir uns: «Was solls, wir machen das.» Also sind wir rein, sind zur Garderobe, das war aber eine Kleiderabgabe. Dort stand so ein Mädchen mit einem Schleckstengel und sammelte unsere Kleider ein ... «Hier ist euer Garderoben-Ticket, viel Spass!»

Colbert Ich nehme an, es gibt keine Fotos von diesem Abend?

Hutcherson Gott bewahre, nein. Nein, nein, nein, nur hier (zeigt auf seinen Kopf). Wenn du nur wüsstest ... Es war amüsant. Wir sind nicht sehr lange geblieben.

Colbert: Klar, warum solltet ihr auch?