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Wetterfrösche feiern Geburtstag: 20 Jahre Prognosen, Pech und Pannen

20 Jahre Meteo: Moderation unter widrigen Bedingungen

20 Jahre Meteo: Moderation unter widrigen Bedingungen

Eine der beliebtesten Sendungen des Schweizer Fernsehens feiert Jubiläum: Am 31. August 1992 ging «Meteo» erstmals auf Sendung. Die Live-Sendung vom Dach geniesst Kult-Status und ist eine der meistgesehenen Sendungen am Schweizer Fernsehen.

Vor 20 Jahren erhielt das Wetter im Schweizer Fernsehen einen eigenen Sendeplatz. Bis dahin waren die Wetterprognosen ein fester Teil der Tagesschau gewesen. Zu Beginn wurde die Sendung noch im Studio voraufgezeichnet und einmal täglich um 19.50 ausgestrahlt.

Mittlerweile wird die Sendung auf SF1 und SF Info mehrmals täglich ausgestrahlt. Seit rund 10 Jahren wird live vom Dach des SRF-Hochhauses am Leutschenbach gesendet. Dieses Format ist weltweit einzigartig und wurde mehrfach ausgezeichnet.

«Meteo» erreicht gemäss Schweizer Fernsehen einen Zuschaueranteil von 50 Prozent. Das 14-köpfige Redaktionsteam um Thomas Bucheli erreicht mit seinen Prognosen Millionen von Zuschauern.

«Heute können wir das Wetter der nächsten drei Tage gleich präzise voraussagen wie vor 20 Jahren nur den nächsten Tag», erklärt Thomas Bucheli gegenüber dem Online-Kommunikationsmagazin «Persoenlich.com» auf die Genauigkeit der Prognosen angesprochen.

Das schlechte Wetter zeige sich manchmal auch an den Reaktionen der Zuschauer. «Man merkt in den Mails, dass die Leute nun genug haben vom Winter und „uliedig" werden», so der Meteorologe.

Seine eigene «Betriebstemperatur» bezeichnet er im Interview übrigens als zwischen 10 bis 18 Grad. (cze)

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