Beizensterben

Weniger Lokale mit Live-Musik: McCartney sorgt sich um Nachwuchs

Immer weniger Bars mit Live-Musik in Grossbritannien: Ex-Beatles-Star Paul McCartney fürchtet um Auftrittsmöglichkeiten für junge Musiker. (Archivbild)

Immer weniger Bars mit Live-Musik in Grossbritannien: Ex-Beatles-Star Paul McCartney fürchtet um Auftrittsmöglichkeiten für junge Musiker. (Archivbild)

Das ehemalige Beatles-Mitglied Paul McCartney hat mit drastischen Worten vor einem Sterben von Lokalen mit Live-Musik in Grossbritannien gewarnt. «Wenn wir Musik auf dieser Ebene nicht unterstützen, ist die Zukunft der Musik allgemein in Gefahr.»

Laut dem Branchenverband UK Music ist die Zahl der kleinen Veranstaltungsräume für Live-Musik im Vereinigten Königreich in den vergangenen zehn Jahren um ein Drittel zurückgegangen. Befürchtet wird, dass die Karriere junger aufstrebender Musiker im Keim erstickt werden könnte, wenn sie sich nicht mehr mit bezahlten Auftritten in Kneipen und Bars und Konzerträumen finanzieren können.

McCartney schloss sich mit seiner gegenüber der Agentur PA geäusserten Warnung einer Reihe prominenter britischer Musiker wie Pink-Floyd-Schlagzeuger Nick Mason und dem Sänger und Rapper Craig David an, die eine Gesetzesinitiative der Labour-Partei unterstützen. Unter anderem sollen damit Bauherren verpflichtet werden, für Lärmschutz zu sorgen, wenn sie in der Nähe von Lokalen mit Live-Musik Wohngebäude errichten.

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