Hausverbot

Weltfussballverband verbietet Sepp Blatter Besuch im Fifa-Museum

Der frühere Fifa-Präsident Sepp Blatter im Juni vor seinem Hotel in Moskau. Davor war er nach eigenen Angaben von Wladimir Putin im Kreml empfangen worden. Weniger gastfreundlich zeigt sich die Fifa: Sie erlaubt dem Walliser nicht einmal mehr den Besuch des Fifa-Museums in Zürich.

Der frühere Fifa-Präsident Sepp Blatter im Juni vor seinem Hotel in Moskau. Davor war er nach eigenen Angaben von Wladimir Putin im Kreml empfangen worden. Weniger gastfreundlich zeigt sich die Fifa: Sie erlaubt dem Walliser nicht einmal mehr den Besuch des Fifa-Museums in Zürich.

Eigentlich wollte der frühere Fifa-Chef Sepp Blatter im Fifa-Museum mit einem Journalisten ein Interview führen. Doch ihm wurde der Einlass verwehrt. Die Ethikkommission des Weltfussballverbands befürchtete offenbar einen Verstoss gegen die Suspendierungsauflagen.

Blatter habe einen Anwalt eingeschaltet, berichtet "Blick am Abend". Weil die Rechtslage aber unklar sei, verlegte der Walliser den Termin in ein nahegelegenes Luxushotel. Dort dürfte er allerhand zu erzählen gehabt haben: Der russische Präsident Wladimir Putin hatte ihn anlässlich der Fussball-WM 2018 höchstpersönlich im Kreml empfangen.

Sepp Blatter war im Februar 2016 von der Rekurskommission der Fifa mit einer Sperre von sechs Jahren belegt worden. Hintergrund war eine dubiose Überweisung von ihm über zwei Millionen Franken auf das Konto seines früheren Wahlkampfberaters Michel Platini. Der internationalen Sportgerichtshof CAS in Lausanne bestätigte das Urteil Ende 2016.

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