Vaterschaft

Weiter Streit um Vaterschaft von Rachida Datis Tochter

Rachida Dati will einen offiziellen Vater für ihr Kind (Archiv)

Rachida Dati will einen offiziellen Vater für ihr Kind (Archiv)

Die ehemalige französische Justizministerin Rachida Dati (46) will den Unternehmenschef Dominique Desseigne nach dessen Angaben zur Anerkennung der Vaterschaft ihrer Tochter zwingen.

Die Justiz habe Desseigne dazu auf Datis Bitte vorgeladen, sagte eine Sprecherin seines Unternehmens Lucien Barrière am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP und bestätigte damit einen Bericht der Nachrichten-Website lepoint.fr. Zum jetzigen Zeitpunkt wolle Desseigne keine weiteren Erklärungen zu der Angelegenheit abgeben.

Dati, die mittlerweile EU-Abgeordnete ist, dementierte die Angaben und sagte auf AFP-Anfrage: "Das ist falsch." Dati hatte ihre Tochter Zohra am 2. Januar 2009 zur Welt gebracht. Damals war sie noch Justizministerin.

Über den Vater des Kindes schwieg die Politikerin beharrlich, was die Gerüchteküche brodeln liess. Mehrere Politiker, darunter Spaniens Ex-Regierungschef José Maria Aznar, dementierten offiziell, Vater des Kindes zu sein.

Das Unternehmen Lucien Barrière (GLB), dem Desseigne vorsteht, betreibt 37 Casinos, 15 Luxushotels sowie fast 130 Restaurants und Bars.

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1