Beauty

Warum schön und schön einfach nicht zusammenpasst

Scarlett Johannson und Ryan Reynolds haben sich getrennt. Ein schöneres Paar gab es kaum. Warum passen zwei so schöne Menschen nicht zusammen?

Nach nur zwei Jahren kam das Aus zwsichen Scarlett Johannson und Ryan Reynolds. Sie (26) ist der Männertraum schlechthin. die blondeste aller Versuchungen, legendär ihre Schmollippen, ihr verheissungsvoller Blick, umrahmt von den zartesten aller samtigen Wangen. Woddy Allen, mit dem sie bereits drei FIlme drehte und als dessen Muse sie gilt, sagte über Scarlett: «Sie ist geradezu verbrecherisch sexy.» Und er? Ryan (34) ist der «sexiest man alive», also das weltweite Sexsymbol überhaupt, das Neidobjekt aller Frauen. Auf seinem Waschbrettbauch liess sich ein Knäckebrot mühelos zerbröseln. Der Schauspieler verdrehte Sandra Bullock in «Selbst ist die Braut» gehörig den Kopf.

Und nun kam das Aus. Schon seit längerer Zeit sollen die beiden getrennt wohnen, heisst es. Und doch soll es zu Beginn wenigstens Liebe gewesen sein. Das Paar war im Frühjahr 2007 erstmals gemeinsam in der Öffentlichkeit gesehen worden. Wenige Monate davor hatte Reynolds seine Verlobung mit der Rocksängerin Alanis Morissette gelöst. Im September 2008 feierte das Glamour-Paar in einem luxuriösen Wildnis- Resort in der Nähe von Vancouver in Kanada ihre Hochzeit. Nur ein paar Dutzend Gäste waren geladen. Sie wurden in Luxus-Zelten untergebracht.

Schön und schön gesellt sich selten

Wenn schön sich mit schön paart, geht es selten gut. Das beweisen schlieslich zahlreiche Hollywoodpaare von Elizabeth Taylor und Richard Burton über Jude Law und Sienna Miller bis zu Natalia Wörner und Robert Seeliger. Schönheit will bewundert werden. Schönheit ist unfähig, den andern zu bewundern, zu gross ist, das wissen wir seit Narziss. Und unter den Aspekt Eigenliebe fällt auch die Karriere. Scarlett Johannson und Ryan Reynolds sollen viel zu beschäftigt mit ihren eigenen Karrieren gewesen zu sein, als dass sie sich aktiv um ihr Beziehungsleben hätten kümmern können. Die bislang einzige Ausnahme ist Angelina Jolie und Brad Pitt - aber die haben ja auch eine kinderreiche Brut, um die sie sich kümmern müssen, und Kinder verhindern bekanntlich jegliche Selbstsucht.

In der Regel verhält es sich eher umgekehrt: Mann sucht Schönheit. Eine Frau, die die Rolex unter allen Frauen ist (Carla Bruni für Nicolas Sarkozy zum Beispiel, oder Seal mit Heidi Klum). Die Frau bekommt im Gegenzug sichere finanzielle Verhältnisse, ein solider Status und einwandfreie Zeugungsqualitäten. Wer aber sowohl über Schönheit als auch reichtum verfügt: Wozu braucht es da noch den andern? Bewunderung allein macht noch keine Ehe.

Ehe tut den Männern gut

Dabei hat Scarlett etwas verpasst; sie soll es sein, die sich trennt (in Hollywood wird über einen Seitensprung bereits getuschelt). Denn ein Team von Psychologen fand heraus, dass die Ehe aus Männern bessere Menschen macht. Genauer: Der Einfluss der Ehefrauen. Und so haben die Psychologen die wenig erstaunlichen Tatsachen herausgefunden: Sie haben 289 männliche Zwilligspaare befragt. Und zwar als sie jeweils 17, 20, 24 und 29 Jahre alt waren. Sie ermittelten, wie häufig die Testpersonen straffällig geworden waren oder auch, wie agressiv und reizbar ihr Verhalten war.

Und siehe da: Diejenigen, die mit 29 Jahren verheiratet waren, schnitten allesamt besser ab als die Unverheirateten. Und weil die meisten Jungs zwischen 24 und 29 geheiratet hatten, gehen die Forscher davon aus, dass «Bad boys» entweder weniger Chancen oder ganz einfach keine Lust auf die Ehe haben.

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