Happy Birthday!

Von der «Rom-Com» zum Investor: Schauspieler Ashton Kutcher wird 40

Mit 40 ist Ashton Kutcher auf einem vorläufigen Höhepunkt, auch wenn der grosse Leinwand-Durchbruch bisher nicht erfolgt ist: Er ist glücklich verheiratet mit Mila Kunis, gesegnet mit zwei Kindern und dank einem guten Händchen bei der Kapital-Anlage finanziell gut abgesichert. (Archivbild)

Mit 40 ist Ashton Kutcher auf einem vorläufigen Höhepunkt, auch wenn der grosse Leinwand-Durchbruch bisher nicht erfolgt ist: Er ist glücklich verheiratet mit Mila Kunis, gesegnet mit zwei Kindern und dank einem guten Händchen bei der Kapital-Anlage finanziell gut abgesichert. (Archivbild)

Als Schauspieler überzeugte Ashton Kutcher vor allem als «Ladies Man». Doch inzwischen ist er als Investor beinahe erfolgreicher denn als Darsteller. Morgen Mittwoch wird er 40.

Lang war Ashton Kutcher die männliche Idealbesetzung im amerikanischen "Rom-Com"-Genre, dieser manchmal seichten, aber meist gut gemeinten Feel-Good-Mischung aus Romantik und Komödie.

Dunkelbraune Augen, markiges Kinn und verstrubbelte Haare, als sei er grad aus dem Bett gefallen - mit seinem Look brachte der 1,89-Mann aus Iowa Frauen zum Schmelzen. So war es auch sein Gesicht, das ihm in jungen Jahren die Werbe-Aufträge bei einer Pizza-Kette und dann beim Modelabel Calvin Klein verschaffte. Bald spazierte er für Versace und Gucci über Catwalks in Mailand, Paris und London.

Die Model-Karriere brachte ihn ins Fernsehen: Als Michael Kelso in der Sitcom "That ’70s Show" ("Die wilden Siebziger") machte er sich 1998-2006 einen soliden Namen, und noch während die Serie lief, stieg er ins Genre Romantic Comedy ein. An der Seite von Brittany Murphy in "Just Married" (2003), in "A Lot Like Love" mit Amanda Peet (2005) oder mit Cameron Diaz in "What Happens in Vegas" (2008) wirkte er wie ein Typ zum Verlieben von nebenan.

Viele Flops

Wirklich ausbrechen konnte Kutcher aus diesem Genre kaum. Filme wie der erfolgreiche Science-Fiction-Thriller "The Butterfly Effect" und "Bobby" um die Ermordung Robert Kennedys blieben die Ausnahme. In "Kiss & Kill" durfte Kutcher zwar auch mal als harter Killer antreten, wenn auch weiterhin als Schönling mit Bubencharme. Der Film brachte Kutcher 2011 die Goldene Himbeere für die schlechteste schauspielerische Leistung des Jahres ein.

Eher mittelmässig lief es auch mit "Jobs" (2013) über den als Genie gefeierten Apple-Gründer Steve Jobs. Kutcher legte sich für die Rolle ins Zeug, blieb aber vor allem wegen seiner verblüffenden Ähnlichkeit mit dem jungen Jobs hängen. Am ehesten blieb Kutcher zuletzt noch als Nachfolger von Charlie Sheen in der TV-Sitcom "Two and a Half Men" über eine chaotische Männer-WG in Erinnerung, in der er bis 2015 mitspielte.

220 Millionen mit Risikokapital verdient

Wirklich gejuckt zu haben scheint all das Kutcher nicht. Anstatt sich nur vor und teils hinter der Kamera abzustrampeln, legte er seine hohen Gagen als Risikokapitalgeber in der Tech-Branche an. Den Wert von Unternehmen wie Uber, Airbnb, Spotify und Skype erkannte Kutcher früh. Mit seinem Partner Guy Oseary habe er 30 Millionen Dollar über sechs Jahre in 250 Millionen Dollar verwandelt, schrieb das Wirtschaftsmagazin "Forbes" im Frühjahr 2016.

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