Übers Älterwerden spricht Giacobbo aber eigentlich nicht gern. "Mein Alter interessiert mich nicht", betont er im Gespräch mit der "Neuen Zürcher Zeitung". Gleichwohl ist auch er davon betroffen. Vor allem, wenn er in den Spiegel sieht. "Dann sehe ich nicht nur, was mir gefällt." Deshalb schaut er lieber nicht in den Spiegel. Denn dann denke er, er sehe aus wie Leonardo DiCaprio. "Wenn ich in den Spiegel sehe, sehe ich aus wie Viktor Giacobbo!"

Viel sei es nicht, was ihm an ihm gefalle, gesteht der Winterthurer Komiker. Um andere steht es aber offenbar noch viel schlimmer. Manchmal nämlich, wenn er Gleichaltrige treffe, denke er: "Das kann nicht sein, dass ich mit denen zur Schule ging, das müssen meine Eltern sein!"

Mit seinem Leben ist Giacobbo ansonsten ganz zufrieden. Worauf er allerdings gerne verzichtet hätte, ist das Frühaufstehen. "Senile Bettflucht kenne ich nicht. Bis zehn Uhr vormittags kann ich gut liegen bleiben."